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Um 2000 v. Chr.
Das Volk der Glockenbecherleute bestattet seine Toten am Platz des heutigen Darmstädter Wasserwerks - "Der älteste Darmstädter" im Landesmuseum


Um 50 v. Chr.
In der heutigen Innenstadt eine kleine Siedlung germanischer Sueben. Ihre Gräber wurden am weissen Turm gefunden.


Um 100 n. Chr.
Kreuzpunkt zweier Römerstrassen auf dem Gebiet des heutigen Bessungen.


Um 600
Erste feste Siedlungen an der Windmühle, Franken am Forstmeisterplatz, Sueben am Schlossplatz.


Um 900
In Bessungen entsteht die Tauf- und Mutterkirche der Umgebung.


1013
Kaiser Heinrich II. verleiht dem Bischof von Würzburg die Grafschaft Bessungen. Würzburg belehnt später die mittelrheinischen Grafen von Katzenelnbogen mit Bessungen. Ende des 11. Jahrhunderts wird "Darmundestat" zum ersten Male unrkundlich erwähnt.


1170
Der Gehaborner Hof wird von Mönchen des Rheingauer Klosters Eberbach angelegt.


1330
Am 23. Juli erlangen die Grafen von Katzenelnbogen von Kaiser Ludwig dem Bayern Stadtrechte für Darmstadt.


1360
Mauer und Markt entstehen. Die Burg wird später hergerichtet und 1375 Katzenelnbogischer Witwensitz.


1369
Die Stadtkirche wird selbstständig.



1479
Darmstadt fällt durch Erbschaft an Landgraf Heinrich III. von Hessen in Marburg.



1526
Darmstadt wird lutherisch.



1530
Darmstadt erhält eine Lateinschule.



1546
Der kaiserlische Oberst Graf von Büren belagert, erobert und plündert Darmstadt im Schmalkaldischen Krieg. Das aus einer Wasserburg entstandene Schloss wird gesprengt.
Darmstadt zählt 176 Bürger-Familien und 43 Witwen, insegsamt rund 1000 Personen.




1564
Wegen einer Seuche wird neben dem Friedhof bei der Stadtkirche ein zweiter - der heutige Kapellplatz - angelegt.



1566
Am Markt wird ein Fachwerk-Rathaus gebaut.



1567
Landgraf Philipp "der Großmütige" stirbt, sein jüngster Sohn Georg erhält die Obergrafschaft. Georg I. nimmt in Darmstadt Residenz. Der Aufstieg der Stadt beginnt mit reger Bautätigkeit.



1568
Die Dreibrunnenleitung mit 726 Röhren wird zur Wasserversorgung der Stadt angelegt. Erste Erwähnung des Woogsdammes (Wasserlöschteich).



1572
Das Jagdschloss Kranichstein entsteht.



1590
Georg I., ab 1596 Ludwig V., der "Getreue" des Kaisers, lässt durch Jakob Wustmann die Renaissance-Häsuser der alten Vorstadt - Magdalenenstrasse - bauen.
Darmstadt hat rund 1500 Einwohner.





1594 - 1598
Pestjahre.




1598
Das heutige Alte Rathaus wird am Platz des Fachwerk-Rathauses gebaut.




1608
Erstes städtisches Hospital vor dem Bessunger Tor - am Eingang der Kirchstrasse - aus einer Stiftung hervorgegangen.
Hexenprozesse beginnen.





1618
Beginn des dreißigjährigen Krieges. Darmstadt leidet unter Truppen-Durchzügen. Landvolk flieht in grosser Zahl in die Stadt.




1621
Die Leibkompanie wird gegründet.
Darmstadt zählt 2400 Einwohner.





1622
Darmstadt wird von Mansfelder Söldnerhaufen geplündert.




1627
Kanzleibau des Schlosses am Markt gebaut.
Ohne Ansehen der Notzeit beschliessen die Ratsherren (seit dieser Zeit liegen Stadtratsprotokolle vor) die Stiftung von 200 Gulden für die "neue Schul" - das Pädagog.
1629 feierlich eingeweiht.





1634 - 1635
Schweden, Franzosen und Kaiserliche besetzen die Stadt.
Der Pest fallen 2200 Menschen zum Opfer.





1645 - 1647
Erneute Brandschatzungen und Plünderungen durch die Franzosen.




1648
Bei Friedensschluss hat Darmstadt noch 1000 Einwohner.




1668
Friedrich Jakob Merck aus Schweinfurt erhält das Privileg zur Übernahme der 1654 als zweite Stadt-Apotheke eingerichteten Engel-Apotheke am Schlossgraben.




1670
Ludwig VI. beruft den Komponisten Wolfgang Karl Briegel nach Darmstadt. Mit ihm nimmt das musikalische Leben in Darmstadt seinen Aufschwung.




1671
Im Schloss wird das Glockenspiel eingeweiht.




1680
Der Judenfriedhof in Bessungen wird erstmalig genannt. Juden lebten seit 1622 in der Stadt.





1695
Der Bau der neuen Vorstadt (obere Rheinstrasse und Luisenstrasse) beginnt unter Landgraf Ernst-Ludwig.
Darmstadt hat 1800 Einwohner.





1709 - 1711
Umbau des Reithauses zum Theater.




1715
Die Marktfront des Schlosses ("Kanzleibau") brennt ab.
 Der französische Baumeister Remy de la Fosse plant einen prachtvollen Neubau.
Er entwirft 1717 auch die Orangerie.





1735
Erste Synagoge in der kleinen Ochsengasse.
Die Gemeinde hat seit 1705 eigene Rabbiner.





1748
Der Bau eines neuen Waisenhauses beginnt.




1770
Unter Ludwig IX. entsteht vor dem Sporer Tor (Magdalenenstrasse) aus "Feldwohnungen" ein Bauern- und Soldatenviertel (Martinsviertel).




1771
Die "grosse Landgräfin" Caroline (sie stirbt 1774) veranlasst die Erstausgabe des Klopstocks. Goethe wird mit Merck bekannt. Der Landgraf baut ein Exerzierhaus.





1772 - 1780
Friedrich Carl von Moser, leitender Minister, versucht die zerrütteten Familienverhältnisse des Landes zu ordnen.




1806
Landgraf Ludwig X. wird von Napoleon zum Grossherzog erhoben. Seine Truppen kämpfen für Frankreich.




1810
Georg Moller wird Hofbaumeister. Ihm verdankt die Stadt die grosszügige Erweiterung nach Westen.




1817
Nach der Gründung des Museums wird die Hofbibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.




1819
Die Darmstädter Ärztin und Geburtshelferin Dr. Charlotte Heidenreich von Siebold betreut in London die Geburt der späteren britischen Königin Viktoria.




1820
Hessen erhält am 17. Dezember eine landstädtische Verfassung
(die konstitutionelle Monarchie)





1821
Am 30. Juni bringt das Gesetz über die Gemeindeordnung Darmstadt die kommunale Selbstverwaltung.
Darmstadt hat rund 15000 Einwohner.





1835
Georg Büchner flieht vor den Verfolgungen des Polizeistaates unter Ludwig II.



1841
Der "Datterich" erscheint. Sein Dichter, Ernst-Elias Niebergall, stirbt zwei Jahre später mit nur 28 Jahren.




1844
14 Jahre nach dem Tode Ludewigs I. wird am 25. August das Ludwigs-Monument auf dem Luisenplatz ("der lange Lui") feierlich enthüllt.




1846
Am 27. Juni trifft der erste Zug auf der Strecke Heidelberg-Darmstadt im Main-Neckar-Bahnhof (heute Steubenplatz) ein.
Darmstadt hat 22436 Einwohner.





1848
Unter dem Druck des Landtags ernennt Ludwig II
seinen Sohn, Ludwig III. zum Mitregenten. Dieser beruft Heinrich von Gagern zum Regierungschef und bewilligt alle Forderungen nach Presse- und Versammlungsfreiheit.





1855
Gas-Beleuchtung eingerichtet.




1866
Preußische Truppen räumen das Zeughaus aus. Hessen, das mit Österreich verbündet war, verliert im Krieg gegen Preußen.




1869
Bau der Odenwaldbahn beginnt.




1871
Das Theater brennt ab. (Neubau 1879 vollendet)




1874
Städteordnung. Stadtverordnete wählen einen Berufsbürgermeister.




1877
Die Polytechnische Schule wird zur Technischen Hochschule erhoben.
Die Anlage einer neuzeitlichen Kanalisation beginnt.





1880
Mit dem Hochreservoir auf der Mathildenhöhe kann die neue Wasserleitung vom Griesheimer Eichwäldchen in Betrieb genommen werden. Darmstadt hat 48769 Einwohner.




1885
Erste öffentliche Fernsprech-Anlage in Betrieb.




1886
Dampfstrassenbahn nach Eberstadt & Griesheim.




1888
Bessungen wird eingemeindet.
 Am 13. August brennt das erste elektrische Licht.
Darmstadt hat rund 50.000 Einwohner.





1889
Dampfstrassenbahn nach Arheilgen.




1895
Im Hause Kirchstrasse 9 wird eine ständige Feuerwehr eingerichtet. Man beschliesst den Bau einer elektrischen Strassenbahn.
(23. November 1897 in Betrieb genommen.)





1897
Bebauung der Mathildenhöhe freigegeben. Russische Kapelle von Prof. Benois, St. Petersburg, begonnen (1899 geweiht) im Auftrag des mit der hessischen Prinzessin Alexandra verheirateten Zaren Nikolaj II.




1899
Gründung der Künsterkolonie durch Grossherzog Ernst Ludwig.
Darmstadt hat nun 72.300 Einwohner.




1901
"Jugendstil"-Ausstellung "Ein Dokument deutscher Kunst".
Abbruch der Häuser auf der Ostseite des Schlosses ("Schlossfreiheit")





1902
Erstmalig Sozialdemokraten in der Stadtverordnetenversammlung. Erste deutsche Schulzahnklinik gegründet.
Gaswerk eröffnet.





1906
Alfred Messel baut am Platz des 1892 abgerissenen Zeughauses das Landesmuseum. Westseite des Paulusplatzes geschlossen.




1909
Hallenbad (von August Buxbaum) eröffnet.





1912
Am Westrand Darmstadts wird der von Friedrich Pützer und Friedrich Mettegang errichtete neue Hauptbahnhof eingeweiht, der die bisherigen Bahnhöfe am Steubenplatz ersetzt.
Erste deutsche Luftpost am "Griesheimer Sand".






1913
Anlage des Waldfriedhofs beginnt.





1914 - 1918
Erster Weltkrieg. Darmstadt zählt 2000 Gefallene.
In der Nacht vom 8. auf den 9. November 1918 stürmen Soldaten das neue Palais, um den Großherzog gefangen zu nehmen. Heinrich Delp sorgte für Gewaltlosigkeit. Noch in der Nacht deklarierte der Arbeiter- und Soldatenrat den Großherzog für abgesetzt.





1919
Die Zeitschrift "Das Tribunal" und die Kunstvereinigung "Darmstädter Sezession" gegründet. 1920 Beginnende Inflation. Darmstadt wird am 6. April von den Franzosen besetzt (bis 17. Mai).




1923
Am 16. November beträgt der Dollarkurs
 2526300000000 Reichsmark.
 Am gleichen Tag wird die Rentenmark eingeführt
= 1 Billion Papiermark.





1924
Stadtbibliothek und Pädagogstrasse eröffnet. Hessische Flugbetriebsgesellschaft gegründet.
Elektrische Strassenbahn nach Arheilgen.





1925
Flugplatz auf der Lichtwiese feierlich eingeweiht.
 Gartenbau-Ausstellung in der Orangerie.
Depression, Konkurse, Parteikämpfe.
Auf 1000 Einwohner kommen 13 Erwerbslose.
Am 17. Dezember muss die Stadt eine kurzfristige Anleihe aufnehmen, um Löhne und Gehälter zahlen zu können.
Darmstadt hat 87752 Einwohner.





1926
Otto-Berndt-Halle eingeweiht.
Strassenbahn zum Oberwaldhaus.
Volksentscheid für die Enteignung von Fürsten-
vermögen. Strassenbahn nach Griesheim.





1930
Marien-Hospital seiner Bestimmung übergeben.
Akademische Feier zum 600-jährigen Stadtjubiläum. Chirurgie des Elisabethenstiftes eingeweiht. Politische Auseinandersetzungen steigern sich zu Tumulten.




1933
Machtübernahme der Nationalsozialisten.
Am 7. März übernimmt die SA die Polizeigewalt im Innenministerium, nach Bekanntwerden der Wahl-Ergebnisse (die NSDAP erhielt im Volksstaat Hessen 47,2 %,
in Darmstadt genau 50 % der Stimmen).





1934
Die Darmstädter Segel-Fliegerin Hanna Reitsch stellt mit einem Streckenflug nach Reutlingen einen "Frauen-Weltrekord" auf.




1935
Erste Teilstrecke der Reichs-Autobahn,
der Abschnitt Frankfurt-Darmstadt, eröffnet.
Die von der Partei ernannten "Ratsherren" werden verpflichtet.





1937
Arheilgen mit 8923 und Eberstadt mit 8263 Einwohnern werden am 1. April durch Verfügung des Reichsstatthalters eingemeindet, am 1. Oktober kommt ein Teil der Gemarkung Griesheim hinzu (Wasserwerk und Gebiet von St. Stephan mit Flugplatz).
Darmstadt ist Großstadt.
Am 9. Oktober stirbt der letzte Grossherzog Ernst Ludwig. Beisetzung unter grosser Beteiligung der Darmstädter.
Am 16. November kommen bei einem Flugzeugunglück nahe Ostende ums Leben:
Großherzogin Eleonore, Erbgroßherzog Georg Donatus, Erbgroßherzogin Caecilie und deren Kinder Ludwig und Alexander.
Ganz Darmstadt trauert.







1938
Umbennenung aller nach Juden benannten Strassen. Artillerie-Regiment 33 bezieht die neuen Kasernen an der Ludwigshöhe.
Die Kavellerie-Kasernen an der unteren Rheinstrasse werden bezogen, später im Jahr die Infanterie-Kasernen an der Eschollbrücker Str.
"Reichskristall-Nacht" am 9./10. November mit schweren Ausschreitungen gegen Juden.
Die Synagogen brennen.





1939
Am 27. August wird die Bezugsschein-Pflicht eingeführt.
Am 1. September beginnt der zweite Weltkrieg.
Ab 3. September völlige Verdunkelung der Stadt.
Ab 25. September Lebensmittel-Karten.
Darmstadt hat 115.000 Einwohner.





1941
Das "Darmstädter Tagblatt" erscheint zum letzten Mal. Die seit der Machtübernahme regierungsamtliche "Hessische Landzeitung" übernimmt 1944 den Titel "Darmstädter Zeitung"






1943
Grosse Teile der Altstadt werden durch
einen Bomben-Angriff zerstört.





1944
In Darmstadt werden nach dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli ehemalige Kommunisten und Sozialdemokraten verhaftet.
In der Nacht zum 12. September wird die Innenstadt durch einen Großangriff englischer Bomber zerstört.
12300 Tote, 70000 Obdachlose.
Darmstadt hat noch 50000 Einwohner.




1945
Am Nachmittag des 25. März besetzen amerikanische Truppen die Stadt. Sie setzen am gleichen Tag den Rechtsanwalt Ludwig Metzger als Oberbürgermeister ein. Rektor Julius Reiber wird Bürgermeister. Professor Ludwig Bergsträsser übernimmt die Provinzial-, später die Landesregierung.
Die Amerikaner bestimmen Wiesbaden zur neuen Landeshauptstadt. Wichtige Behörden wandern ab.






1946
Die Strassen werden vom Trümmerschutt geräumt. Erste wieder freie Kommunalwahl am 26. Mai. Der Aufbau einer städtischen Verwaltung beginnt. Flüchtlinge strömen in die Stadt. Die Orangerie wird Not-Theater. Erste Ferienkurse für neue Musik.





1948
Die Währungsreform bringt einen raschen Aufschwung.
Der Wiederaufbau beginnt.
 Industrieansiedlung bringt neue Arbeitsplätze.
 Die Einwohnerzahl wächst stürmisch.





1950
Erstes "Darmstädter Gespräch"





1951
Senatspräsident Dr. Ludwig Engel wird Oberbürgermeister.
Am 9. Juni wird der 100.000ste Einwohner geboren.
Darmstadt ist wieder Großstadt.
Erstes Heinerfest am Schloss.
Das wiederaufgebaute Ernst-Ludwig-Haus wird Sitz der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sellner am Landestheater (bis 1961)






1953
Der 10000. Flüchtling registriert.
US-Grossbau-Programm an der Heidelberger Strasse.






1954
Einweihung des Mahnmals am Kapellplatz. Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Zerstörung ("Brandnacht")





1955
Einweihung des wiederaufgebauten alten Rathauses.
Darmstadt feiert sein 625-jähriges Stadtjubiläum.






1957
Elektrifizierung der Eisenbahn.





1964
Einweihung des Justus-Liebig-Hauses an der Insel.




1965
Hessentag in Darmstadt.
300.000 Menschen sehen den grossen Festzug am 4. Juli.
Die Stadt erhält die Europafahne des Europarates als Auszeichnung.







1967
Tiefgaragenbau am Schloss.
Beginn am zweiten Hochschul-Zentrum auf der Lichtwiese.






1968
Prinz Ludwig stirbt am 31. Mai.
Erster Einzug in Neu-Kranichstein.







1971
Heinz Winfried Sabais wird Oberbürgermeister.





1972
Staatstheater-Neubau im Oktober eingeweiht.
Darmstadt hat 142.000 Einwohner.






1973
Richtfest am 28. Juni für Europas ersten Schwer-Ionen-Beschleuniger, seit 1977 in Betrieb.





1974
Die Rezession macht sich seit dem Sommer auch für Darmstadts Industrie und Gewerbe bemerkbar.




1975
Die dreiteilige Grossbau-Massnahme Strassentunnel-Kaufhaus-Neues Rathaus mit Tiefgarage am Luisenplatz beginnt. Europapreis des Europarats wird am 11. Oktober an Darmstadt verliehen.




1977
Zu Jahresbeginn tritt die Gebiets-Reform für Darmstadt in Kraft.
St. Stephan wird Stadtteil von Griesheim, Wixhausen neuer Stadtteil von Darmstadt.
Am 1. September wird das Luisen-Center eröffnet, kurz zuvor der City-Tunnel.





1978
Das neue Rathaus wird eingweiht.





1980
Darmstadt feiert sein Stadtjubiläum.
Die Stadtrechte wurden vor 650 Jahren verliehen.
Darmstadts Innenstadtring wird rund mit der Eröffnung des letzten Teilstücks, der "neuen Holzstrasse".
"Haus für Frauen und Kinder" wird eingerichtet.
Deutsches Polen-Institut wird eröffnet.







1981
Oberbürgermeister Heinz Winfried Sabais stirbt,
das Stadtparlament wählt Günther Metzger zu seinem Nachfolger.







1982
Die Wirtschafts-Flaute schlägt sich im städtischen Haushalt nieder. Seine Summe sinkt von 490.041.000 (1981) auf 456.728.000 Mark.
Eberstadt wird 1200 Jahre alt.






1983
Darmstadt übernimmt die Patenschaft
 für ein neuzugründendes Dorf in Äthiopien.
Internationales Jazz-Zentrum eröffnet.







1984
Das hessische Landesmuseum eröffnet seinen Neubau für die Kunst des 20. Jahrhunderts.
Das alte Pädagog ist wiederaufgebaut.






1987
Neubau Akademie für Tonkunst übergeben.






1988
Einweihung der neuen Synagoge.
Der städtische Schlachthof wird stillgelegt.
Rock-Musical "Linie 1" in der Griesheimer Wagenhalle.







1990
Museum Künstlerkolonie im Ernst-Ludwig-Haus eröffnet.







1992
Das von Professor José Encarnação  geleitete Institut für Grafische Datenverarbeitung avanciert zum "Fraunhofer Institut".
Eröffnung "Darmstädter Galerie des 19. Jahrhunderts" auf der Mathildenhöhe im Haus Deiters.






1993
Oberbürgermeister Metzger übergibt sein Amt am 24. Juni an Peter Benz, den in Hessen ersten von der Bürgerschaft direkt gewählten Oberbürgermeister.
12.300 Menschen protestieren gegen Fremden-
feindlichkeit mit einer Lichterkette vom Asylbewerber-Lager bis hin zur Synagoge.
 Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erstmals in Darmstadt.






1994
Der äusserlich in alter Pracht wiederhergestellte "Mollerbau" des ehemaligen Hoftheaters wird als "Haus der Geschichte" eingeweiht. Hier arbeiten Staats-Archiv und Stadt-Archiv.
Die 100. "Datterich"-Aufführung der Spielgemeinschaft mit Robert Stromberger.




1997
Am 13. August verleiht der damalige hessische Innenminister Gerhard Bökel der Stadt Darmstadt den besonderen und in Hessen einmaligen Titel "Wissenschaftsstadt".



2000
Am 15. September wird die "Waldspirale" eingeweiht, entworfen vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser.




2002
Der Darmstädter Hauptbahnhof wird nach seiner
kompletten Sanierung am 21. Januar neu eingeweiht.





2005
Der Grundstein zum neuen Darmstädter Kongresszentrum "Darmstadtium" wird gelegt.





2006
Das Staatstheater wird nach seiner Komplett-Sanierung,
 die vier Jahre dauerte, neu eingeweiht.




2009
Ein Darmstädter Original, der Schauspieler und Drehbuchautor Robert Stromberger, stirbt am 7. Februar im Alter von 78 Jahren.









Quelle: Darmstädter Bürgerbuch